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Fliegende Ameisen

Fliegende Ameisen gibt es nicht als eine spezielle Art, sondern innerhalb der Arten existieren Weibchen und Männchen, die über Flügel verfügen. Zu diesen Weibchen zählt vor allem die Königin, die nach der Begattung ihre Flügel abwirft und ausschließlich für die Reproduktion der Nachfahren verantwortlich ist. Da sie das Nest nie wieder verlassen wird, braucht sie ihre Flügel nicht mehr. Kleinere Weibchen, die nicht voll fortpflanzungsfähig werden (sich also nicht von der Jungkönigin zur Königin weiterentwickeln) und somit keine Königinnen werden, verfügen dennoch über Flügel.

Die Männchen nutzen während des Hochzeitsfluges ihre Flügel, um zusammen mit den Jungköniginnen in einem Schwarm die Fortpflanzung zu vollziehen. Durch die Schwarmbildung und die große Menge der Ameisen wird dabei Inzucht innerhalb der sogenannten Geschlechtstiere vermieden. Entfernen sich die Geschlechtstiere vor dem Hochzeitsflug zu weit von ihrem Nest, so werden diese unter Umständen von den unbeflügelten Arbeiterinnen eingesammelt und zurück ins Nest gebracht.

Während dieses Fluges kann eine Jungkönigin von bis zu 40 Männchen begattet werden, wobei sie mehrere 100 Millionen Spermien in ihrem Samensack sammelt. Diese Spermien kann die Königin durchschnittlich bis zu 25 Jahre unbeschadet aufbewahren. Vor allem in den Tropen und Subtropen schwärmen die Ameisen zweimal pro Jahr zum Flug aus.

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