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Bremsen übertragen den gefürchteten Milzbrand

Bremsen gehören zur Gattung der Fliegen

Bremsen gehören zur Gattung der Fliegen und sind blutsaugende Zweiflügler. Zu ihren Opfern gehören nicht nur Menschen, sondern auch andere wechsel- und gleichwarme Tiere. In Mitteleuropa sind sie an schwülen Tagen besonders aktiv. Die Bremsen Weibchen sind bei den meisten der rund 4.000 Arten diejenigen, die Blut saugen. Das Bremsen Männchen saugt lediglich den Nektar aus unterschiedlichen Blüten. Bei vereinzelten Arten ernähren sich auch die Weibchen pflanzlich. Ganz wenige ernähren sich sogar von Aas.

Im Gegensatz zu einem Stich der Stechmücke ist der einer Bremse wesentlich schmerzhafter. Angelockt werden Bremsen vom Schweiß ihrer Opfer und können sogar durch Kleidung hindurchstechen. Die Bremse kann bis zu 0,2 Milliliter bei pro Stich aufsaugen. Sie sondert beim Stich ein Blut gerinnendes Sekret ab. Dieses Sekret sorgt dafür, dass die Wunde im Verhältnis zur Wundgröße dennoch weiterblutet. Wie bei einem Mückenstich bildet sich am Einstichpunkt ein Quaddel.

Bremsen übertragen unter anderem den gefürchteten Milzbrand und die Lyme-Borreliose. Handelsübliche, ätherische Öle wirken gegen die Stiche von Bremsen nur kurzfristig bis gar nicht. Fossile Nachweise gibt es von der Bremse im Gegensatz zu vielen anderen Insekten nur sehr wenige. Der älteste Nachweis stammt aus dem Urzeitalter des Eozän (von etwa 55 Millionen Jahren bis 33 Millionen Jahre).

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