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n Afrika, Südamerika und Asien dienen Heuschrecken

Heuschrecken erreichen eine Größe von bis zu 6 cm

Die Heuschrecken sind eine umgangssprachliche Bezeichnung und fast die beiden Unterarten der Kurzfühlerschrecken und Langfühlerschrecken zusammen. Die Heuschrecke fällt durch ihren markanten Körperbau auf. Sie verfügt über einen Halsschild und ihr Körper ist langezogen, seitlich abgeplattet. An den Seiten befinden sich starke Sprungbeine. Die Grille, welche einen abweichenden Körperbau aufweist, wird im umgangssprachlichen Gebrauch nicht zu den Heuschrecken gezählt, gehört aber zoologisch betrachtet zu den Springschrecken und somit zu den Langfühlerschrecken.

In Asiens dienen Heuschrecken als Nahrung

In weiten Teilen Afrikas, Südamerikas und Asiens dienen Heuschrecken als proteinreiche Nahrung. Sie werden zum Verzehr gebraten oder gegrillt. In der arabischen Küche werden Heuschrecken als Vorspeise gereicht. In Kambodscha existieren größere Arten, die mit Erdnüssen, gefüllt gebraten werden. Bei Terrarienbetreibern hält man Wanderheuschrecken als Lebendfutter. Gefüttert werden sie mit Samen, Salaten, Heu oder Gras.

Heuschrecken erreichen eine Größe von bis zu sechs Zentimetern. Die kleisten Vertreter dieser Gattung werden nur wenige Millimeter groß. Wanderheuschrecken können sich nur bei Temperaturen über 30 Grad Celsius fortpflanzen. Entkommen die Heuschrecken aus ihren Terrarien, so können sie in der Umgebung Fraßschäden an Pflanzen verursachen. Alleine im Mittelalter wurden in Europa etwa 400 Heuschreckenplagen gezählt. 1784 wurde der bisher größte Schwarm mit etwa 300 Milliarden Insekten auf etwa 3000 Quadratkilometer Land gezählt.

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