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In Europa gibt es etwa 85 bekannte Libellen

Weltweit sind circa 4.700 Libellen Arten bekannt

In Europa gibt es etwa 85 bekannte Arten. Weltweit sind circa 4.700 Arten der Gattung bekannt. In der Regel beträgt die Flügelspannweite einer Libelle zwischen 20 und 110 Millimetern. Eine Art (die Megaloprepus coerulatus) bringt es sogar auf 190 Millimeter. Ihren Namen haben sie ihrem Körperbau, der einem Fisch ähnelt, zu verdanken. Liebellen sind auch unter den Bezeichnungen „Wasserjungfern“, „Augenstecher" oder „Schleifer“ bekannt.

Ihre Flügelpaare können Libellen unabhängig voneinander bewegen, was sie zu abrupten Richtungsänderungen im Flug befähigt. Sie können sogar in der Luft stehen bleiben und einige Arten sind befähigt, rückwärts zu fliegen. Die Maximalgeschwindigkeit im Flug beträgt circa 50 km/h. Die ersten Funde stammen aus der Zeit vor 320 Millionen Jahren mit einer Flügelspannweite von 60 Zentimetern.

Liebellen leben vor allem in der Nähe von Gewässern, da die Libellenlarven auf das feuchte Element angewiesen sind. Das Jagdrevier einer Libelle erstreckt sich bei manchen Arten jedoch weit über die Grenzen eines Gewässers hinaus. Dabei fangen sie ihre Beute im Flug, welche sie mittels ihrer zu Fangapparaten ausgebildeten Beine nutzen. Jedes Tier, welches von einer Libelle überwältigt werden kann, wird als potenzielle Beute angegriffen. Während der Paarungszeit überfallen die Männchen sogar Mitglieder der eigenen Art und werden dabei zu Kannibalen.

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