Textversion

Sie sind hier: 

>> Insekten  >> Schmetterlinge 

  |  

SiteMap

  |  

Impressum

  |  

Insekten

  |  

Spinnen

  |  

Vogelspinne

  |

Schmetterlinge

Ihren Namen haben die Schmetterlinge...

Schmetterlinge oder auch Falter genannt, bilden mit 180.000 bekannten Arten nach den Käfern die größte Abordnung im Reich der Insekten. Jährlich entdecken Forscher und Wissenschaftler 700 neue Arten. Schmetterlinge gibt es überall auf der Welt, außer in der Antarktis. In Mitteleuropa sind etwa 4.000 Arten beheimatet, wovon rund 3.700 in Deutschland angesiedelt sind.

Ihren Namen haben die Schmetterlinge dem ostmitteldeutschen Wort Schmetten, was auch Rahm bedeutet, zu verdanken, von dem sie immer angelockt werden. Daher stammt auch der Begriff des Milch- oder Molkendiebs, der die, im Aberglauben verwurzelte, Gestalt von Hexen verkörpert haben soll.

Die Raupe, aus der letztendlich der Schmetterling einmal entstehen soll, ist bei einigen Arten der einzige Lebenszyklus, bei dem der Schmetterling Nahrung aufnimmt. Schmetterlinge dieser Gattung leben nur sehr kurz und nutzen diese Zeit für die Fortpflanzung. Danach sterben sie schnell ab.

Die Farbzeichnungen auf den Flügeln, die aus schuppenförmig angeordneten Haaren bestehen, dienen Fressfeinden als Warnsignal oder der Tarnung vor selbigen. Oftmals imitieren Schmetterlinge so den Blick eines gefährlichen Tieres und schrecken damit ihre Feinde ab. Andere wiederum warnen durch ihre Farbgebung vor ihrer Giftigkeit oder tun nur so, als wären sie giftig. Beispielsweise sieht der Hornissen-Glasflügler einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich.

Insekten, Spinnen, Spinnenarten, Vogelspinne